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Unsere therapeutischen Angebote

Neben der Gruppenarbeit können je nach Bedarf des Kindes individuelle, therapeutische Angebote stattfinden. Unsere hauseigenen Therapeuten bieten an:

Zusätzlich nutzen wir regelmäßig das Lebenshilfe eigene Schwimmbad

Für besondere Belange von Eltern, Kindern und Mitarbeitern, steht uns eine hauseigene Fachberaterin sowie eine lebenshilfeübergreifend arbeitende Ärztin sowie eine Kinder und Jugendpsychiaterin zur Verfügung.

Unsere Therapeuten arbeiten mit den Kindern einzeln oder in Kleingruppen und entwickeln zusammen mit dem Gruppenteam Möglichkeiten, die therapeutischen Maßnahmen in den Gruppenalltag zu integrieren. Gründliche Diagnostik und gemeinsame Therapieplanung mit Berücksichtigung der individuellen Gegebenheiten, Stärken und Schwächen der Kinder erlauben eine gezielte Förderung



Hippotherapeutisches Reiten:

Dies ist für Kinder ein tolles Erlebnisfeld:

  • das Fühlen von Wärme und Fell;
  • das Wahrnehmen der Bewegungen des Pferdes;
  • die hohe Position auf dem Pferderücken;
  • der Muskeltonus des Kindes verändert sich, das Gleichgewicht wird gefördert, der kleine „Reiter“ muss in der Mitte sitzen, sonst rutscht er runter.

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Psychomotorik:

Der Begriff Psychomotorik betont den engen Zusammenhang von Bewegen, Wahrnehmen, Erleben und Handeln. Psychomotorik zielt somit auf die ganzheitliche Förderung der Persönlichkeitsentwicklung. Es werden gezielte Angebote aus dem Bewegungsbereich, dem Wahrnehmungsbereich und dem sozial- emotionalen Bereich gemacht.

Je sicherer ein Kind mit seinem Körper wird, desto stärker wird sein Selbstbewusstsein. Dies ist die Grundlage dafür, dass es sich in seiner Umwelt besser zurecht findet und im Umgang mit Gleichaltrigen besser klarkommt.

Die Psychomotorik wird in Kleingruppen mit 3-6 Kindern durchgeführt und ist so aufgebaut, dass eine hohe Motivation und Selbstständigkeit der Kinder erreicht wird. Anstelle von Übungen, die dem Kind vorgemacht und dann von ihm übernommen werden, treten ganzheitliche Spiel- und Bewegungsangebote, die meist in ein Thema eingebettet werden.

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Ergotherapie:

In der Ergotherapie lernen die Kinder den eigenen Körper besser und bewusster zu spüren. Sie merken: die Welt ist da- ich berühre die Welt- die Welt berührt mich

Das bedeutet:

  • wenn ich mich zum Beispiel in einer engen Röhre der Tonne bewege, spüre ich die Grenzen meines Körpers deutlich;
  • mit ausgesuchten Körperreizen über den Berührungs- und Gleichgewichtssinn kann in der Therapie mit Spiel und Spaß Körpereigengefühl gestärkt werden;
  • das Kind lernt, seine Bewegungen und Handlungen zu planen und kann sie dann erfolgreicher ausführen;
  • durch Handlungserfahrungen mit vielen Materialien und durch Erfolgserlebnisse wächst das Selbstbewusstsein

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Sprachtherapie:

Was ist Sprachtherapie?

Sprachtherapie ist ein gemeinsamer Prozess zwischen Therapeuten, Patienten und Angehörigen auf der Grundlage einer vertrauensvollen Beziehung. In der Therapie werden Situationen geschaffen (z.B. Spielsituationen), in denen die Sprache als natürliches Kommunikationsmittel gebraucht wird. Eine ganzheitliche Therapie (d.h. Einbezug von Wahrnehmung, Motorik, Denken und Beratung) soll die Kommunikationsfähigkeit verbessern sowie Lern- und Entwicklungsprozesse anregen. Der interdisziplinäre Austausch, z.B. mit Mitarbeitern in den Kindertagesstätten, Frühfördereinrichtungen, Ergo- und Physiotherapeuten versteht sich in diesem Konzept von selbst.

Wer bekommt Sprachtherapie?

Sprachtherapie wird Kindern, z.B. aufgrund von Problemen in der Aussprache, bei einer Entwicklungs- oder einer Wahrnehmungsstörung verordnet.

Wann ist Sprachtherapie angezeigt?

Nach Bedarfsfeststellung, z.B. im Kindergarten durch den Sprachtherapeuten kann Ihr Haus-, oder Kinderarzt eine Heilmittelverordnung ausstellen in der die Anzahl der Therapiestunden und die Diagnose festgehalten werden. Mit dieser Verordnung ist somit eine Sprachtherapie im Kindergarten möglich.

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