Rappel TV
Zurück zur Startseite Fachberatung Kooperation Rappelkiste Detmerode Unsere I-Gruppe Eltern berichten Schreiben Sie uns

Eltern berichten

pfeil Kathrin Pohl - Unser Sohn Benett

Unser Sohn Benett, 4,5 Jahre alt, besucht seit August 2007 den Heilpädagogischen Kindergarten in Detmerode.

Benett ist ein Frühchen, mit einer schweren Hirnblutung und hat daher eine Shuntversorgung. Er hatte einen äußerst schweren Start in den ersten Lebensmonaten. Schnell wurde uns bewusst, dass Benett nicht den Weg eines sog. „Regelkindes“ gehen und viel Förderung benötigen wird.

Die Mama mit Bennet

Bereits im Wärmebettchen bekam er Krankengymnastik. Mit 2 Jahren kam dann die Frühförderung dazu. Mit der Heilpädagogin der Frühförderstelle planten wir 3 Monate vor Kindergartenbeginn, Benetts´ Förderstunde in den Kindergarten zu verlegen.

Wir wurden herzlich aufgenommen im HP Kindergarten. Jeden Freitag hat Benett dort mit der Pädagogin bis zu 1,5 Std. seine Förderstunde genossen. Genossen auch deshalb, weil er ab und an dort auch Mittag essen durfte.

Für seine Kindergartenzeit waren die Weichen gestellt. Er kannte nun die Räumlichkeiten und einige Erzieherinnen. Dadurch hatte er keinerlei Startschwierigkeiten im Kindergarten und fühlte sich sichtlich wohl.

Wir waren echt begeistert, dass man uns so entgegenkam und alles so super geklappt hat. Diesen Schritt zu tun, Benett nun „in anderer Leute Obhut“ zu geben, ist uns unter diesen Umständen so auch wesentlich leichter gefallen.

Schnell haben wir auch erkannt, was es für einen Vorteil bringt, Benett dem netten Fahrdienst des Kigas ´anzuvertrauen. Nun mussten wir das Kind nicht einmal mehr zum Kindergarten bringen oder es wieder abholen. Eine weitere enorme Entlastung sehen wir darin, das Benett ein straffes Förderprogramm hat, was er nun während der Kindergartenzeit absolviert.

Nachdem ich 3 Jahre lang 4 x die Woche mit ihm zu Therapien gefahren bin, was einen nicht unerheblich Zeitaufwand bedeutete, bin ich ganz froh mal durchatmen zu können. Benett bekommt z. Z. Ergotherapie, Schwimmen, therapeutisches Reiten und Krankengymnastik. Alles wird über den Kindergarten organisiert. Die Therapeuten des Zeus kommen einmal in der Woche in die Gruppen und behandeln ihre Kinder. Im Kindergarten selbst gibt es auch eine Ergotherapeutin. Zum Schwimmen und Reiten wird Benett mit den anderen Kindern hingebracht und wieder abgeholt.

Diese zentrale Organisation über den Kiga ist also ein großer Vorteil, es gibt kurze Wege und jeder der mit ihm arbeitet hat nahezu dieselben Informationen, und kennt seinen aktuellen Entwicklungsstand und seine Bedürfnisse. Alle ziehen an einem Strang, um das bestmögliche Ergebnis für unseren kleinen Racker zu erzielen. Gibt es mal Probleme, Fragen, oder wird über neue Therapieansätze oder gar Therapiepausen nachgedacht, wird dies meist im Team besprochen bzw. entschieden. Wir selbst stehen auch in einem engen Kontakt mit den Erzieherinnen in Benetts` Gruppe. Und ist es mal nicht möglich, sich persönlich auszutauschen, gibt es das kleine Notizheft in Benetts´ Tasche, über das täglich Informationen ausgetauscht werden können.

Für uns war es die einzig richtige Entscheidung, Benett in diesen Kindergarten zu geben. Die Erzieherinnen haben jahrelange Erfahrung mit beeinträchtigten Kindern verschiedenster Art. Sie sind sehr liebevoll, aufopfernd und lassen aber auch, wenn nötig, die entsprechende Strenge walten.

Sie holen die Kinder in ihrem Handeln dort ab, wo sie tatsächlich stehen und nicht wo andere sie gerne sehen würden. Sie verschließen ihre Augen nicht ... nein sie sehen die Welt mit dieser Kinder Augen und ebnen ihnen den Weg für die Zukunft in der Gesellschaft, schaffen in Zusammenarbeit mit den Eltern mögliche Perspektiven für ihre Schützlinge.

Dafür danken wir allen und wünschen weiterhin viel Spaß und Erfolg bei dieser Aufgabe!!!

Kathrin Pohl

Heilpädagogischer Kindergarten „Rappelkiste“ © 2008 Rappelkiste | Impressum | Email

Goethestrasse 10a, 38440 Wolfsburg, Tel. 05361- 12564, Fax. 05361- 292950

baum